AKTIVE EINGLIEDERUNG

Das Förderprogramm "Aktive Eingliederung" im Landkreis Stendal

Der Landkreis Stendal hat im Jahr 2016 alle im Tätigkeitsfeld des SGB II agierenden Träger aufgerufen, Projektvor­schläge zur beruflichen Integration von Personen mit besonderen Vermittlungshemmnissen einzureichen.

Trotz der positiven Beschäftigungsentwicklung der letzten Jahre ist auch im Landkreis Stendal eine Ver­steti­gung der Arbeitslosigkeit im Regelbereich des SGB II festzustellen. Zwar sank die Zahl der erwerbsfähigen Leistungs­berechtigen seit Juni 2014 von 12 054 auf 10 759 (Juni 2016), aber gleichzeitig stieg der Anteil von Personen, die mit den Förde­rangeboten des Jobcenters nicht mehr erreicht werden können.

Diese Personen mit ausgeprägten beschäftigungsrelevanten Defiziten sollen durch eine längerfristige indi­vi­duelle Betreuung im Programm Aktive Eingliederung gefördert werden.

Anliegen des Wettbewerbs

Aktive Eingliederung fördert Projekte, die der Verbesserung der Integrationschancen von arbeits­marktfer­nen Arbeitslosen mit ausgeprägten beschäftigungsrelevanten Defiziten und Integrationsschwie­rigkeiten und daraus resultierendem besonderen Unterstützungsbedarf dienen.

Ziel ist es, durch längerfristige individuelle lösungsorientierte Integrationsbegleitung der Betroffenen bes­sere Integrationsfortschritte zu erzielen und schließlich ihre berufliche Integration in den ersten Arbeits­markt oder in Ausbildung zu erreichen und zu festigen.

Die Grundlage für die Durchführung des Wettbewerbs und Umsetzung entsprechender Vorhaben ist die „Richtlinie Zielgruppen- und Be­schäfti­gungsförderung“[1].


[1] Richtlinie Zielgruppen- und Beschäftigungsförderung (RdErl. des MS vom 12.06.2015, MBI. LSA S. 407)

 

02.10.2018

© Edgar Kraul E-Mail